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Skandinavien 2010

August 2010 - wir müssen wieder in den Norden. Diesmal haben wir uns vorgenommen, u.a. die Polarbahn zu (be)suchen. Einige historische Bauwerke, die noch vorhanden sind, zeigen sich kurz vor dem Polarkreis.

 

 

Weiter nördlich, in Tømmerneset finden wir im Wald Überreste eines alten Holzhauses sowie Küchenkrempel, teilweise sogar deutsch beschriftet. Seltsam ...

 

 

Einen Ort weiter nördlich, in Innhavet gibt es ein Museum, das Hamarøy Krigsminnenmuseum. Es beschäftigt sich u.a. mit der Polareisenbahn, aber leider kommen wir einen Tag zu spät. Es hat geschlossen, die Ferien sind zu Ende. Mist!

 

 

Immer wieder passierten wir entlang der E6 Hinweisschilder, die an russische, polnische und jugoslawische Kriegsgefangenen erinnern, die an verschiedenen Plätze entlang der Trasse der Polarbahn ums Leben kamen, erschlagen, auf der Flucht erschossen oder an Erschöpfung starben.

 

Wir befinden uns auf dem sogenannten Blutweg.

 

 

 

Hinter Narvik auf der E 10 fahren wir in Richtung Kiruna und passieren die Reichsgrenze zwischen Norwegen und Schweden. Wir befinden uns ganz in der Nähe der alten Trasse der Erzbahn, die 1903 fertiggestellt und heute noch benutzt wird.

 

 

 

Im oben abgebildeten Gebäude finden wir eine (leider geschlossene) Ausstellung alter Bahn-Technik. Das Gebäude selbst scheint bewohnt und dient ausserdem immer noch als Bahnhof. Wir können einen Wartesaal betreten, der Schutz vor schlechtem Wetter bietet.

 
 
Eine Informationsbroschüre zur Geschichte der Erzbahn nehmen wir natürlich mit.
 

  
 
An der Reichsgrenze zwischen Norwegen und Schweden existieren tatsächlich noch Reste eines Lockschuppens aus alten Zeiten. Ehrensache, die Ruine zu besuchen!
 

Größere Kartenansicht
 
 
 

Naturerscheinungen

der Mahlström
 
 

Größere Kartenansicht
 

 

 

Literatur zum Thema Polarbahn

Joachim Petersen
"Hitlers Polareisenbahn"
Podzun-Pallas-Verlag GmbH
ISBN 3-7909-0449-X
Ca. 40 Euro
unsere Bewertung
 
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