ehem. Kernkraftwerk Lubmin zurück

Wir kamen durch glückliche Umstände zu einer Führung durch das ehemalige Kernkraftwerk Lubmin bei Greifswald. Zusammen mit ein paar weiteren Interessierten bot man uns einen seltenen Einblick in die zum Abriss bestimmten Gebäude, Technik und Anlagen. Block 6 des KKWs ging niemals in Betrieb, wurde niemals kontaminiert und dadurch konnten wir in Gefilde eindringen, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat.

 

Ein Traum von Edelstahl - ein Albtraum von Tschernobyl (1986).

 

Zwar hätte Es hätte in Lubmin kaum sicherlich auch ein Tschernobyl gegeben aufgrund der dortigen angewandten Technik, dennoch und es bleibt ein fahler Beigeschmack angesichts der allgegenwärtigen Radioaktivität. Atomenergie ist eine aufwendige und teure, jedoch keine saubere Angelegenheit, Kohle- und Gaskraftwerke nicht minder. Die Asse und Morsleben zeigen, wie unsensibel und verantwortungslos man bisher mit der entgültigen Lagerung radioaktiven Restmülls umgeht. Hoffen wir dringend, dass bald ein Umdenken in Politik und Energiewirtschaft eintritt, dass anstelle von Raffgier, Lobbyismus und Profitdenken endlich ein ehrliches Umweltbewusstsein in die Hirne einzieht und es nie wieder zu einem Tschernobyl kommen wird.

 

Update 2011: Leider ist es doch dazu gekommen, wie uns Fukushima im März 2011 demonstrierte.

 

Uns interessierte hier in Lubmin die einmalige Möglichkeit, einen Reaktor in sprichwörtlich greifbarer Nähe sehen zu können. Wie nahe wir ihm kamen, wäre uns nicht mal im Traum eingefallen. Bloss gut, dass keine Brennstäbe positioniert waren ...

Fotos

 
das Innere des Atomraktors
 
nach oben
 
 
 
Lage
 
 
 
unsere Bewertung
 
5 von 5 Ratten, gruselig angesichts der Dimensionen, rein technisch gesehen großartig, dennoch bleiben wir davon überzeugt: keine Atomkraft mehr!

 
nach oben
valign="top" style="width:100%;padding:0cm; height:100%">   nach oben